6 Fehler, die fast alle angehenden Chorleiter machen

6 Fehler, die fast alle angehenden Chorleiter machen

Ja, singen tut gut. Das erkennt man in letzter Zeit wieder deutlicher. Mittlerweile bilden sich viele neue Jugendchöre. Und so gibt es zwar gerade Schwung in der Chöre-szene, doch so leicht, wie das Fernsehen das darstellt, ist es in Wirklichkeit eher selten. Das Spielerische  beim Musizieren darf nicht ohne den Plan im Hintergrund  angegangen werden. Jede Chorprobe  braucht gute Planung. Hier, lernst Du, wie Du unter festen Zeitvorgaben, ohne viele unbeliebte Sonderproben dennoch einen guten Gesangsvortrag erarbeitest und wie ein  sinnvolles, motivierendes Konzept aussehen könnte .Man hat  ein begrenztes Zeitdeputat und damit muss man  arbeiten.

Zweitens ist wichtig, dass nicht irgendwelche Bedenken eine zögerliche Stimmung verbreiten. Der Chorleiter muss motivieren können. Ein attraktives Ziel  schweißt die Chorgemeinschaft auf den Willen zu guten Resultaten zusammen. Das Wir-Gefühl braucht ein mitreißendes Warum.

Drittens ist es angenehm, wenn ein pünktlicher  Probenstart und ein sicherer Schluss  garantiert sind.  Für eine kurze Zwischenpause muss auch Zeit bleiben. Kommunikation und frische Luft beleben.

Das vierte Thema Lernkomfort erinnert daran, dass jeder Sänger geordnete Noten braucht. Schließlich muss er sich neue Texte und Melodien erarbeiten. So wird der Freude an schönen Kompositionen der Weg geebnet .Ein informativer Kommentar zum vorliegenden Werk steigert die Spannung und das Interesse.

Fünftens: Die Sänger brauchen für die stimmliche Leistung ein sog. Einsingen. Nur Gesangsfloskeln wären zu wenig. Atemtechnik, Stimmtechnik und das Entdecken des eigenen Timbre sind interessante, weil ganz persönliche  Erfahrungen.

Sechstens: Der Chorleiter muss nicht alle Arbeit alleine bewältigen. Er darf seine Kraft auf die Musik richten. Die Sänger können in der praktischen Chororganisation einen notwendigen Beitrag leisten. Diese Aufgabenteilung macht einen Chor nicht alleine musikalisch fit  sondern auch als Gemeinschaft zu einem bereichernden, gesellschaftlichen Faktor.