In Indien

In Indien

Nun bin ich schon geraume Zeit im Indien-Mood. Die Gruppenreise dorthin beanspruchte vor dem Flug gute Vorbereitung. Der Aufenthalt dort war voller Termine und daher intensiv und erfahrungsreich. Dank einer privaten Kontaktperson, die uns 16 Tage lang betreute, hatten wir Gastfreundschaft über die offiziellen Möglichkeiten hinaus.

Wir haben in dieser Zeit die Bundesländer Kerala und Karnataka erkundet. Das südlichere Land mit seiner üppigen Vegetation bot die Möglichkeit, einen Plantagenbesitzer und dessen Familie kennen zu lernen. Indische Mahlzeiten sowie das Wohnen und alltäglicher Lebensstil konnten wir miterleben.

In der Schule ist gerade auch Mittagspause. In diesem Haus ist die private Hochschule für Musik untergebracht, innen mit genügend Übungsräumen ausgestattet.

Weiter nördlich, nach dem Flug nach Bangalore, konnten wir die Gastlichkeit in einer kirchlichen Gemeinschaft genießen. Alle schulischen Einrichtungen, vom Kindergarten bis zur Hochschule durften wir besuchen. Als ausländische Gäste wurden wir mit Reden, Gesang und Tänzen gefeiert. Das Tuchgeschenk und die Blumengirlande wurden jedem Gast persönlich überreicht.

Auch eine erst in diesem Jahr eingeweihte Kirche bezeugte die Aktivität der kirchlichen Gemeinschaft neben den Schul- und Internatsprojekten. Pädagogisch und wirtschaftlich zeigten sich auch die eigene Land- und Viehwirtschaft. Eine Stunde Gartenarbeit gehört dort auch in den Schulalltag.

Auch eine Musikhochschule gibt es, wie auf dem Bild zu sehen. Von Schlagzeug, Gitarre und Klavierunterricht zeugte das reiche Instrumentarium.

Ein Schlagzeuger gab uns auch eine Kostprobe seines Könnens.

Auch in den Hindutempeln konnten wir musikalische Aktivität bewundern. Mit Schlag- und Blasinstrumenten wurden hier die Gottheiten geehrt.